Antriebe

Es gibt verschiedene Gründe wieso man etwas macht. Die meisten Gründe kann man in verschiedene Kategorien einteilen. Ich möchte hier auf gewisse Kategorien eingehen und ihre Vor- und Nachteile beleuchten.

Träume

Träume sind ein starker Antrieb. Sie können einen zu Höchstleistungen antreiben. Jedoch ist auch beim Träumen Vorsicht geboten. Beherscht ein Traum dein komplettes Handeln, so wirst du längerfristig nicht immer die für dich besten Entscheidungen treffen.

Auch kann das erreichen eines Traumziels nicht immer nur von dir abhängen. Bist du zum Beispiel in eine Person verliebt und möchtest mit ihr zusammen sein, so muss diese Person auch mit dir zusammen sein wollen.
Ist dies nicht der Fall, so kann man das Traumziel noch so stark erreichen wollen, es ist nicht erreichbar.

Wenn du denoch dein Handeln an einem unerreichbaren Ziel ausrichtest, so wirst du längerfristig nicht glücklich werden. Spinnen wir das Beispiel weiter, so kannst du dein Leben an der anderen Person ausrichten. Dabei wirst du Entscheidungen treffen, welche du alleine aus deiner Sicht nicht so getroffen hättest. Wie störend das für dich ist, ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

Meinung anderer Menschen

Oft macht man Handlungen nicht weil man sie selber machen möchte, sondern weil man damit die Meinung anderer Menschen beeinflussen möchte.

Dies kann von Mutproben, zum Beeindrucken seiner Flamme, bis zu öffentlichen Auftritten zur Gewinnung von Wählerstimmen gehen. Dabei ist wichtig, dass man sich immer selber treu bleibt.
Wenn man sich verstellen muss, um gefühlt besser in den Augen von anderen Menschen da zu stehen, so müsste man sich immer weiter verstellen, um die die Menschen nicht zu "entäuschen"

Eigene Überzeugung

Diese treiben einen nicht an, weil man anderen Menschen gefallen möchte, sonder weil man selber vom Handeln überzeugt ist.

Dies ist mein grösster Antrieb für die Feuerwehr. Wenn meine eigene Wohngelegenheit abbrennt, bin ich auch froh wenn die Feuerwehr genügend Leute hat um das Feuer löschen zu können. Daher bin ich selber in der Feuerwehr. So habe ich schon einen grossen Teil dazu beigetragen das es genügend Feuerwehrleute gibt

Ein weiteres Beispiel ist das auflesen von Abfall auf dem Boden. Liegt Abfall auf meinem Weg und ich habe einen Abfalleimer in der Nähe, so lese ich ihn zusammen und entsorge ihn. Dabei geht es mir nicht darum besonders edel dazustehen. Ich mache dies, damit die Wege sauber sind. So ziemlich jeder Mensch erfreut sich an sauberen Wegen.
Ja, es gibt Arbeiter, welche dafür bezahlt werden. Jedoch sind es bei uns zu wenige, um jeden Weg einmal am Tag zu reinigen. Daher entferne ich Abfall von Wegen, wann immer es mir möglich ist.

Egoismus

Dieser Antrieb muss nicht immer schlecht sein. Mann kann nicht sein gesamtes Leben so ausrichten, daass man das Optimum für andere Personen herausholt. Ein gesunder Egoismus ist auch wichtig.  Damit ist nicht gemeint, man solle sich in Schlangen nach vorne drängen. Eher dass man sich selber etwas gutes tut. Sprich man spart auf einen neuen Computer hin. Kann man mit dem alten Computer die anfallenden Arbeiten nicht mehr erledigen? Wird man doppelt so schnell mit dem neuen Computer? Ist die gewünschte Ausstatung wirklich notwendig? Wahrschenlich nicht. Macht es trotzdem Freude daraufhinzuarbeiten? Absolut ja

Schlusswort

Egal was du tust, behalte immer im Kopf wieso du es tust. Solange du hinter den Gründen stehen kannst, solltest du auch hinter der Handlung stehen können.

Es ist immer gut, mehr als einen Antrieb für eine Handlung zu haben. Dies versichert einen auch in der Sinnhaftigkeit der Handlung